{"id":791,"date":"2015-12-27T20:09:46","date_gmt":"2015-12-27T20:09:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.martonilles.com\/de\/?page_id=791"},"modified":"2017-12-14T20:34:21","modified_gmt":"2017-12-14T20:34:21","slug":"uebersicht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.martonilles.com\/de\/uebersicht\/","title":{"rendered":"Presse"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\">[\u2026] the world premiere of a clarinet concerto by the Budapest-born M\u00e1rton Ill\u00e9s (b1975). Written for the virtuoso player Sabine Meyer and entitled Re-akvarell, the work astonishes in ist restless, bubbling originality and ist multiple layers of different textures shaded in a dense aural cross-hatching. The close of the middle movement, to take one instance, has the entire orchestra flatterig like a whirr of distant insects, with the clarinet rising out in a ghostly clatter. Written for huge orchestra, with piano, accordion, harp and three percussionists, it reveals in what Ill\u00e9s calls &#8222;marvellous multiphonics, squeals, overtones and undertones&#8220;. Closing in melancholy mood, it ends with a slow Hungarian dance traditionally played at the end of a ball when only a few couples are left on the dance floor. Ill\u00e9s&#8217;s piece alone was worth the journey. [\u2026]<\/p>\n<div style=\"text-align: center;\">&#8222;Re-akvarell&#8220;, Lucerne Festival 2015 -Fiona Maddocks, The Guardian, 6 September 2015<\/div>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-weight: normal;\">\u00a0<\/span><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-weight: normal;\">[\u2026] Die bejubelte Urauff\u00fchrung von M\u00e1rton Ill\u00e9s&#8216; &#8222;Re-akvarell&#8220; f\u00fcr Klarinette und Orchester zeigte einen Komponisten, der sein Handwerk virtuos beherrscht und eine klanglich raffinierte, doch aufs erste H\u00f6ren zug\u00e4ngliche Musik schreibt. Das dreis\u00e4tzige Konzert verhehlt einen Ursprung in drei Solost\u00fccken nicht, wenn das Orchester \u00fcber weite Strecken als Klangschatten der Soloklarinette fungiert, die von Sabine Meyer in gewohnt meisterlicher Manier geblasen wurde. [\u2026]<\/span><\/h3>\n<div style=\"text-align: center;\">J\u00fcrg Huber, NZZ 01.09.2015<\/div>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-weight: normal;\">\u00a0[\u2026] Unmittelbar packte aber auch die Urauff\u00fchrung. Magie pur war schon, wie M\u00e1rton Ill\u00e9s &#8222;Re-akvarell&#8220; f\u00fcr Klarinette und Orchester aus der Stille kam, in die hineins Ligetis Werk verl\u00f6schte. Das mysteri\u00f6se Spiel der Klarinettistin verl\u00e4ngerte sich in Echo- und Resonanzr\u00e4ume des pr\u00e4zise und pr\u00e4gnant agierenden Orchesters hinein, dem im lebhaften, scharfkantig rhythmisierten Mittelsatz auch st\u00e4rker die Initiative zukommt. Auch Besucher schw\u00e4rmten nach der Auff\u00fchrung: ein tolles Klarinettenkonzert, das selbst neben Bart\u00f3ks schillerndem &#8222;Konzert f\u00fcr Orchester&#8220; bestehen konnte.<\/span><\/h3>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Urs Mattenberger, Luzerner Zeitung, 31.08.2015<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201c[&#8230;] Schnell wurde klar, dass Ill\u00e9s sich keinen rauschenden Solopart auf den- Leib geschrieben hatte, sondern vom Fl\u00fcgel aus um vielschichtigen Kontakt vor allem mit dem umfangreichen Schlagwerk bem\u00fcht war. Daraus ergaben sich reizvolle Klangkombinationen und quirlige Turbulenzen, auch von Jonathan Nott, Chefdirigent der Bamberger, seismographisch angekurbelt. Das Orchester sch\u00e4umte vor Energie \u00fcber, hielt sich im Meer der Strudel und Kaskaden gl\u00e4nzend \u00fcber Wasser, das reaktionsschnelle Miteinander d\u00fcrfte auch den Komponisten h\u00f6chst zufrieden gestellt haben. Der wuchs im dritten Abschnitt doch noch zum erstaunlichen Pianisten heran, denn er bezog vor allem in seiner virtuosen Kadenz die unged\u00e4mpften Saiten st\u00e4rker mit ein. Insgesamt ein k\u00fchner Wurf. dessen plastischer Reiz sich geradezu k\u00f6rperlich mitteilt.[&#8230;]\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Volker Fries, K\u00f6lnischer Rundschau 13.9.2011<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201c[&#8230;] ein dichtes, auch zerkl\u00fcftetes Klangbild, in dem der Aufschrei, die schockartige Intervention genauso wenig fehlt wie die<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">spannungsgeladene Stille. Eine Expressivit\u00e4t eigener Art! [&#8230;]\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">MaS \u00fcber Rajzok II, K\u00f6lner Stadtanzeiger 13.9.2011<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201c[&#8230;] Doch zeigt das mehrschichtige, Linien ziehende oder kreisende Partikelgest\u00f6ber seiner &#8222;Polydimensionalen Szenen&#8220; eine eigene Handschrift, changierend zwischen sensiblem Chaos, kinderspielartiger Gestik und gespannten Schweigeminuten. Mit Stille zu komponieren, ohne L\u00f6cher zu erzeugen &#8211; das muss man erst mal k\u00f6nnen!\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Lutz Lesle, 25.05.2011 Welt Online<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201c[&#8230;]Frustration und Energiefelder, Ekstase und Euphorie. Ein enormes Spektrum an dunklen, erdig aufgekratzten Klangfarben [&#8230;]\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Reinhard J. Brembeck \u00fcber Rajzok \u00a0f\u00fcr 24 Streicher, S\u00fcddeutsche Zeitung, 10.02. 2011<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201c[&#8230;] Mit diesem Werk, das vom M\u00fcnchener Kammerorchester (MKO) in Auftrag gegeben wurde, ist Ill\u00e9s ein Beitrag gelungen, der zum Besten z\u00e4hlt, was in den vergangenen Jahren in dieser Gattung entstanden ist. [&#8230;]\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Marco Frei \u00fcber Rajzok f\u00fcr 24 Streicher, Neue Zeitschrift f\u00fcr Musik 5\/2011<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201cDer ungarische Komponist M\u00e1rton Ill\u00e9s, Jahrgang 1975, \u00fcberlagert verschiedene, sehr eigenst\u00e4ndige musikalische Ebenen zu komplexen Klangorganismen &#8211; wie in der Scene polidimensionali IX namens &#8222;Szintek&#8220; (&#8222;Schichten&#8220;) von 2004. Welch starke emotionale Kraft aus diesen Schichtungen hervorbrodeln kann, zeigte das Ensemble Modern beim Konzert im Rahmen der NDR Reihe &#8222;das neue werk&#8220; im sehr gut gef\u00fcllten RoIf Liebermann-Studio. Neben &#8218;Szintek&#8216; und &#8222;Torso III&#8220; mit seinen zerhackten Rhythmen spielte die Formation noch eine weitere Komposition aus lll\u00e9s&#8216; Reihe der &#8222;Scene polidimensionali&#8220;. Das St\u00fcck mit dem Titel \u201e &#8230; K\u00f6r\u00f6k&#8220; (&#8222;Kreise&#8220;) bl\u00e4st dem H\u00f6rer wild wirbelnde Unisonofiguren um die Ohren, die der Musik ihren nerv\u00f6s holpernden Herzschlag und ihre schillernden Farben vorgeben. Franck Ollu b\u00e4ndigte die \u00fcbersch\u00e4umende Energie mit klaren Gesten und formte gemeinsam mit den Spitzenspezialisten des Ensemble Modern eine messerscharf geschnittene Interpretation.\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Marcus St\u00e4bler, Hamburger Abendblatt 25.05.2011<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201c[&#8230;] faszinierend kreative, dichte und kontrastreiche Farben &#8230; Assoziationsfelder, Bildfantasien, aus sich heraus Musik: ein starkes St\u00fcck.\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u00a0Karl Harbm\u00fcnchen \u00fcber die Wei\u00dfe F\u00fcrstin, Salzburger Nachrichten 29. 4. 2010<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">[&#8230;] ein eindr\u00fcckliches, lange \u2028nachwirkendes Musiktheater [&#8230;]<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">J\u00f6rn Florian Fuchs, Wiener Zeitung 30. April 2010<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201cMarton III\u00e9s&#8216; Rilke-Oper Die weisse F\u00fcrstin, die bei der Internationalen Biennale f\u00fcr neues Musiktheater in M\u00fcnchen<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">uraufgef\u00fchrt wurde und nun auch im Kieler Schauspielhaus zu erleben ist, spaltet Publikum und Feuilleton in Fans und Ver\u00e4chter.<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Das hat sich das spannende Werk in spannungsvoller Umsetzung auch verdient. M\u00fcnchner Kritiker n\u00f6rgelten, das sei doch keine Oper; andere Kollegen aus Stuttgart, Salzburg oder Wien waren gerade dar\u00fcber herzlich froh. Und in der Tat scheint hier in tausend Scherben zu liegen, was sich die Musiktheater-Geschichte m\u00fchsam an Erz\u00e4hlstruktur und Konsequenz der T\u00f6ne erarbeitet hat. Doch diese Scherben glitzern, schneiden scharf und bespiegeln als zusammengesch\u00fctteltes Mosaik das hintersinnig kubistische Abbild einer zweiten, normalerweise unsichtbaren und unh\u00f6rbaren Realit\u00e4t. Der preisgekr\u00f6nte Kammermusiker M\u00e1rton Ill\u00e9s l\u00e4sst im Kammeropernformat fantasievoll die Luft zittern, Alarmsirenen schrillen, Eiskristalle knirschen. [&#8230;] Fazit: sch\u00f6n b\u00f6se, irritierend, meinungsbildend.\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Seegeberger Zeitung 9.5.2010<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Der Tod der Liebe und die Blumen des B\u00f6sen<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201c[&#8230;] Erst bei der zweiten Premiere des Festivals am Mittwoch, &#8222;Die wei\u00dfe F\u00fcrstin&#8220;\u2028nach einem lyrisch-dramatischen Entwurf Rainer Maria Rilkes aus dem Jahr \u20281898, werden zwei Ur-Forderungen der Biennale begreifbar: dass n\u00e4mlich\u2028 erstens die Komplexit\u00e4t des Musiktheaters in jedem der vorgestellten \u2028Entw\u00fcrfe von neuem analysiert und auf allen Ebenen eigenst\u00e4ndig hergestellt\u2028 werden und dass zweitens nach neuen Wegen zwischen der traditionellen\u2028 Repr\u00e4sentationsfunktion der Oper und zweitgem\u00e4\u00dfen Darstellungsformen gesucht\u2028 werden solle.\u2028\u2028 Beides ist dem Komponisten M\u00e1rton Ill\u00e9s (35) gelungen, und zu diesem\u2028 Gelingen trug nicht unwesentlich auch die Inszenierung von Andrea Moses bei.\u2028\u2028 [&#8230;] Dieser Komponist soll bitte bald wieder Theater machen. \u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Susanne Benda, Stuttgarter Nachrichten 29.04.2010<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Musik Texte 125<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201c[&#8230;] Auch die zweite M\u00fcnchner Urauff\u00fchrung galt einem lyrischen Werk. In Rainer\u2028 Maria Rilkes dramatischem Gedicht &#8222;Die wei\u00dfe F\u00fcrstin&#8220; richtet ein Bote den \u2028Blick des Anderen auf eine geschlossene Gesellschaft, der er verst\u00f6rt und \u2028abgehetzt vom massenhaften Tod und Verderben drau\u00dfen berichtet. Aber man ist\u2028 anderweitig engagiert, die F\u00fcrstin erwartet ihren Geliebten, schickt das \u2028Gesinde fort, bleibt mit ihrer Schwester zur\u00fcck. \u2028\u2028M\u00e1rton Ill\u00e9s hat das dramatische Gedicht in synchrone Klang- und \u2028Handlungsebenen aufgef\u00e4chert und verwendet daf\u00fcr als Gattungsbezeichnung \u2028&#8220;Scene polidimensionali&#8220;. Andrea Moses hat es als Musik-\/Schauspiel mit\u2028zuweilen durchscheinendem horror vacui inszeniert. Das kleine Orchester aus \u2028Mitgliedern des Landestheaters Kiel, mit dem die Biennale Illes\u00b4 St\u00fcck \u2028koproduziert hat, sitzt auf der B\u00fchne, so dass sich die Polydimensionalit\u00e4t\u2028 vor allem als Gleichzeitigkeit zeigt.\u2028\u2028 Statt fester Rollenzuweisungen gibt es variierende und vervielfachte\u2028 Besetzungen. Rilkes symbolistische Einsamkeits- und Schreckenslyrik wird \u2028weniger interpretiert als in ein multiphones Konzept aufgel\u00f6st und in eine\u2028 breitwandig-fl\u00e4chige Konstellation \u00fcberf\u00fchrt. Die Musik gibt sich mal \u2028ironisch, mal schrillend, hintermalend oder selbsttragend und markiert eine\u2028 eigene dramatische Ebene. [&#8230;]\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Hans-J\u00fcrgen Linke, \u00a0Frankfurter Rundschau 29.04.2010<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201c[&#8230;]Unter den vier Urauff\u00fchrungen trifft M\u00e1rton Ill\u00e9s am ehesten den Ton mitrei\u00dfender, zugleich ersch\u00f6pfender Energie und betreibt behutsame Freilegung einer fremden Kultur: Seine &#8222;Scene polidimensionali XVI&#8220; w\u00e4hlt K\u00f6r\u00f6k (ungarisch: Kreise) als Zentralfigur, schie\u00dft immer wieder feurige Kreise von Streicher-, Bl\u00e4ser- oder Klaviert\u00f6nen ab, die manchmal auch zischend in die Erde fahren und dort in Leuchtpunkte zerbr\u00f6ckeln. \u00dcber zarten Haltet\u00f6nen nehmen sie zum Schluss die Gestalt &#8222;orientalisch&#8220; anmutender Girlanden an.&#8220;<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Isabel Herzfeld, \u00a0Tagesspiegel 29.05.2009<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">&#8222;[&#8230;]Bei M\u00e1rton Ill\u00e9s schlie\u00dflich erscheint das Fremde, die Gebetsrufe, als nat\u00fcrliche Bereicherung seines ganz pers\u00f6nlichen Stil einer ger\u00e4uschhaften, mehrschichtigen Linearit\u00e4t. &#8222;&#8230;K\u00f6r\u00f6k&#8220; darf als das \u00fcberzeugendste der in Berlin uraufgef\u00fchrten Werke gelten.&#8220;<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Martin Wilkening, \u00a0Berliner Zeitung 29.05.2009<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">&#8222;[&#8230;]Von der allgemeinen D\u00fcrftigkeit hob sich &#8222;Scene polidimensionali XVI,&#8230;K\u00f6r\u00f6k&#8220; des Ungarn M\u00e1rton Ill\u00e9s angenehm ab. Windger\u00e4usche, Stadtaromen, R\u00fcckz\u00fcge in Seitengassen und Fortgerissenwerden im vitalen Strom der Menschen, eigene Sprache und orientalischer Effekt, Gegenw\u00e4rtigkeit und sinnierendes Nachh\u00e4ngen mischten sich hier zu einer schl\u00fcssigen Ereigniskette. Ill\u00e9s wusste das aus vielerlei Quellen gespeiste Lebensgef\u00fchl seines Betrachtungsobjekts aufzusp\u00fcren und suggestiv einzufangen. Das Ensemble Modern, den ganzen Abend \u00fcber gewissenhaft und suver\u00e4n bei der Sache, hatte hier eine besonders gute Gelegenheit, sein K\u00f6nnen zu entfalten.&#8220;<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Benedikt Stegemann, \u00a0Frankfurter Allgemeine Zeitung 30.05.2009<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">&#8222;[&#8230;] Ein Komponist mit unbestreitbarer Begabung. Nun, da ich mehrere seiner Werke geh\u00f6rt habe, kann ich dies dadurch erg\u00e4nzen, dass Ill\u00e9s ein vision\u00e4rer Komponist ist. \u00a0Seine Werke n\u00e4hren sich durch ein besonderes inneres Klangerlebnis, durch innere \u201eOffenbarung\u201c. Damit erkl\u00e4rt sich, dass seine St\u00fccke sehr starke visuelle Assoziationen wecken, wobei diese Musik keinesfalls malerisch ist, sie will nichts darstellen und baut keine leicht identifizierbaren Klangkulissen. Zwar tr\u00e4umt jeder mit Kl\u00e4ngen, es scheint aber so, als k\u00f6nne sich M\u00e1rton Ill\u00e9s auch am Morgen noch sehr gut an diese erinnern und sie dann entsprechend genau niederschreiben.[&#8230;]<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Szabolcs Moln\u00e1r, Muzsika, Fachjournal f\u00fcr Musik, Budapest Januar 2008<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">&#8222;[\u2026] Daf\u00fcr \u00fcberzeugte M\u00e1rton Ill\u00e9s \u201eTorso V.\u201c durch kraftvolles lineares vorantreiben komplexer Raumstrukturen, woraus sich entsprechende Klangspannungen ergeben [\u2026]&#8220;<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Gerhard Rohde, Frankfurter Allgemeine Zeitung 7.12.2007<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">&#8222;[\u2026] Eingerahmt von zwei Klassikern der Moderne \u2013 Giacinto Scelsis fein aufgef\u00e4cherter \u201eNatura Renovatur\u201c (1967) und Isang Yuns zwanzig Jahre sp\u00e4ter entstandener Kammersinfonie I \u2013 wurde die Urauff\u00fchrung des \u201ePost Torso\u201c f\u00fcr Streichorchester von M\u00e1rton Ill\u00e9s zum spannendsten Ereignis beim Abend mit dem M\u00fcnchener Kammerorchester innerhalb des Konzert-Wochenendes der Biennale. Die rhythmische Kraft und Energie dieses St\u00fccks, das sich erst am Ende in ruhigere Gefielde begibt und geradezu melodi\u00f6s endet, erinnert an den ber\u00fchmten Landsmann des 32-j\u00e4hrigen: B\u00e9la Bart\u00f3k. Wie komplex die Rhythmen und ihre \u00dcberlagerungen auch sein m\u00f6gen, das Ohr fand sich in diesem Abschluss von Torso I-V dennoch traumwandlerisch sicher zurecht, und konnte den zupackenden, originellen und pr\u00e4gnanten Gesten stets folgen, sie dabei immer in Zusammenhang mit eben Geh\u00f6rtem bringen \u2013 auch dank der perfekten, in jeder Hinsicht gesch\u00e4rften Einstudierung von Alexander Liebreich. [\u2026]<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Klaus Kalchschmied,\u2028 S\u00fcddeutsche Zeitung 28.04.2008<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">&#8222;[\u2026] Klangkaskaden dichter Faktur und unerwartete, fast unertr\u00e4glich lange Stillen f\u00fcgen sich zu einer Komposition zusammen. Ein inspiriertes, beinahe visioniertes St\u00fcck. Vom Titel ausgehend ist es die Spannung zwischen der unerfassbaren Informationsdichte eines erhaltenen Teils einer Marmorstatue (die Durchaderung des Marmors, die Verschmutztheit des Materials, die Unebenheiten der Oberfl\u00e4che) und der totalen Materiallosigkeit der fehlenden Teile, der \u201enull Information\u201c, die das St\u00fcck durchatmet &#8211; \u00a0mit der Zeit bekommt man das Gef\u00fchl, dass die Stille durch die Elemente des klingenden Materials zu erg\u00e4nzen und einzurichten ist. Idee und Ausf\u00fchrung stehen in volkommener Harmonie [\u2026]&#8220;<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Szabolcs Moln\u00e1r, Muzsika, Fachjournal f\u00fcr Musik, Budapest, Januar 2007<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201e[&#8230;] M\u00e1rton Ill\u00e9s&#8216; Ensemblest\u00fcck \u201cTorso III\u201c brachte frischen Wind nach Witten. Das Fragment, das Fragmentarische wird bei Ill\u00e9s zum gestaltenden Formprinzip, kleinteilige Klangfiguren verfugen sich allm\u00e4hlich zum gro\u00dfen Bogen. [&#8230;]\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">J\u00f6rn F. Fuchs, Wiener Zeitung, 23.04.2007<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201e[&#8230;] Dar\u00fcber hinaus lie\u00dfen auch andere gr\u00f6\u00dfer besetzte Werke \u00fcberraschend frische T\u00f6ne vernehmen: So pr\u00e4sentierte der ungarische Komponist M\u00e1rton Ill\u00e9s mit seinem Ensemblest\u00fcck \u201cTorso III.\u201c (2007) eine Musik voller virtuoser Gesten und kraftvoller Klangmassierungen von orchestraler Wucht, die durch ihre eigenst\u00e4ndige Diktion f\u00fcr sich einnahm. [&#8230;]\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Dr. Stefan Drees, Classic Com, 23.04.2007<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201e[&#8230;] Und im Schlusskonzert des Ensemble Modern unter der Leitung von Lucas Vis waren zwei starke Stimmen aus der j\u00fcngeren Generation zu entdecken: Der Ungar M\u00e1rton Ill\u00e9s schrieb mit \u201cTorso III\u201c ein temperamentvolles, h\u00f6chst eigenwilliges Werk f\u00fcr zwei Klaviere, zwei Schlagzeuge und Ensemble[&#8230;]\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Alfred Zimmerlin, Neue Z\u00fcrcher Zeitung, 25.04.2007<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201e[&#8230;] Klangphysiognomisch facettenreicher ging es beim Abschlusskonzert mit dem Ensemble Modern und unter der Leitung von Lucas Vis zu. Wobei mit Torso III des Ungarn M\u00e1rton Ill\u00e9s und Vertigo &#8211; vor dem Fall von Markus Hechtle zwei Orchester-Novit\u00e4ten mit magnetischer Sogkraft bestachen.\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Guido Fischer, Frankfurter Rundschau 03.05.2007<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201e[&#8230;] So folgte fast pausenlos ein musikalisches H\u00f6chstvergn\u00fcgen auf das n\u00e4chste.<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Unter den Urauff\u00fchrungen ragte das gr\u00f6\u00dfenwahnsinnig schwierige und rabiat polyphon konstruierte, aber alsbald auch auf Klangsch\u00f6nheit und am Ende sogar auf theatralische Effekte sich kaprizierende Trio \u201eVonalterek\u201c f\u00fcr Klarinette, Viola und Klavier von M\u00e1rton Ill\u00e9s hervor [&#8230;]\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Eleonore B\u00fcning, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.04. 2005<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201e[&#8230;] Ill\u00e9s\u00b4 polidimensionalen Szenen (\u201eVonalmez\u00f6k\u201c) zeigten die gro\u00dfe Kunst, h\u00f6chst abwechslungsreiche Passagen ineinander \u00fcbergehen zu lassen ohne aneinander gereiht zu wirken. [&#8230;]\u201c<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Armin Berger, Tiroler Tageszeitung, 25.09.2004<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Landschaft mit Ufo<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">[&#8230;] Da auch der Zuh\u00f6rer in dieser geschlossenen Welt lebt, w\u00e4re die gemeinsame Denkweise wahrscheinlich weniger auffallend gewesen, h\u00e4tte es nicht einen Bezugspunkt gegeben, von welchem, wie von einem Hochsitz aus, wir unsere eigene Landschaft h\u00e4tten \u00fcberblicken k\u00f6nnen. Nun, eben diesen Bezugspunkt stellte das Streichquartett mit dem etwas erschreckenden Titel Scene Polidimensionali von M\u00e1rton Ill\u00e9s dar: ein Werk, das frische Luft, Luft eines anderen Planeten mit sich brachte. Als w\u00e4re in unserem Garten ein Raumschiff gelandet, so waren wir gebannt in ununterbrochenes Staunen. In der kosmischen Komposition des jungen Mannes, dessen Studien ihn von Gy\u00f6r \u00fcber Basel nach Karlsruhe gef\u00fchrt haben, wo er derzeit an der Musikhochschule Theorie lehrt, war trotz allem etwas ausgesprochen Menschliches: gemeinverst\u00e4ndliche Gesten, Get\u00f6se, ger\u00e4uschhaft gekleidete Klanggestalten. Mit einer gewissen Schroffheit schrieb der Komponist seine Erregungen, saitenreissenden Spannungen, nerv\u00f6s klopfenden Wahnvorstellungen und sein frustriertes tremoli-Beben aus sich heraus; dauernde Vibration, ein Niemals-zur-Ruhe-Kommen, wildes Heulen &#8211; all dies schienen leicht verst\u00e4ndliche, beinahe schon bekannte Stimmungen zu sein. Damit die viertelst\u00fcndige Komposition mit solch elementarer Kraft erklingen konnte, daran hatten nat\u00fcrlich auch die Interpreten einen wesentlichen Anteil: das von \u00c9dua Z\u00e1dory geleitete Streichquartett interpretierte das Werk energisch und mit einem phantastischen Schwung, und &#8211; angesichts der heutigen Unterrichts- bzw. Interpretationspraxis von neuer Kammermusik &#8211; mit geradezu unglaublicher Kompetenz und Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen[&#8230;]<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">Tam\u00e1s V\u00e1rkonyi, Muzsika \u2013 Fachzeitung f\u00fcr Musik Budapest 2006\/2<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[\u2026] the world premiere of a clarinet concerto by the Budapest-born M\u00e1rton Ill\u00e9s (b1975). Written for the virtuoso player Sabine Meyer and entitled Re-akvarell, the work astonishes in ist restless, bubbling originality and ist multiple layers of different textures shaded in a dense aural cross-hatching. 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